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Übersicht
Aus erhöhter Position
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Das erste was man bemerken muss, will man MoO3 mit seinen Vorgängern vergleichen, ist dass sich die "Position" des Spielers im Spiel verändert hat. Er ist in eine höhere Ebene gerutscht, ist jetzt nicht mehr der Imperator, sondern der "Geist hinter dem Thron", der auch bleibt wenn der Anführer sterben sollte. Diese Veränderung macht ich in praktisch allen Bereichen des Spiels bemerkbar, was eng zusammenhängt mit dem...
Anführer-System & Imperiale Fokus Punke
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Ein Imperator (und erst recht nicht der Geist hinter dem Thron) kümmert sich natürlich nicht um die Einzelheiten des Herrschers, sondern vergibt grobe Richtlinien und überlässt das ausführen derselben seinen Gouverneuren, Admirälen, Spionagemeistern und Wissenschaftsexperten. Im Zweifelsfall währe sich natürlich ein solcher Imperator auch nicht zu schade einmal direkt einzugreifen, eine Schlacht zu schlagen, eine bestimmte Politik auf einem Planeten durchzusetzen, zu bestimmen was erforscht wird, und so weiter, allerdings ist seine Zeit begrenzt weswegen er Prioritäten setzen muss. Für das Spiel bedeutet das: Es wird verschiedene Anführer auf verschiedenen Ebenen geben,(vom Planetengouverneur über den Sektorgouverneur und Flottenadmiral zum Spionagechef und Wissenschaftsleiter) die das Imperium des Spielers nach seinen Vorgaben leiten (Wobei sie natürlich alle auch einen eigenen Kopf und eigene Eigenschaften haben und auch *nicht* perfekte Entscheidungen treffen sollen!), wenn sich um einen bestimmten Teil des Spiels intensiver kümmern will muss man einen "Imperialen Fokus Punkt" ausgeben, kann sich dafür aber in diesem bestimmten Teilbereich dann ausführlich austoben. Das sorgt dafür dass man zwar grundsätzlich alles beeinflussen kann, aber nicht alles in jedem Zug. -> Langfristiges Denken und das Setzen von Prioritäten ist gefragt. Damit das nicht zur ständigen Frustration über die Entscheidungen der eigenen Gouverneure führt braucht man ein hervorragendes System für...
Makromanagement
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Die Tage in denen man selbst auf jedem Planeten immer die gleiche Reihe von Gebäuden runterleiern musste sind gezählt. Stattdessen wird man im normalen Spielverlauf nur Arten von Welten definieren (z.b. "Grenzwelt", "Forschungskolonie", "Militärkolonie" o.ä.) und diesen Arten dann die entsprechenden Planeten zuteilen, sodass die Planetengouverneuere aufgrund dieser Vorgaben die richtigen Entscheidungen treffen können. Nur auf einer Welt von besonderer Bedeutung wird man sich normalerweise die Zeit nehmen und alles selbst bestimmen (Man beachte das diese Möglichkeit weiterhin besteht, siehe den Merkspruch unter dem vorherigen Punkt).
Komplex oder nicht komplex, dass ist hier die Frage!
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Mit dem vorgestellten Ansatz geht MoO3 in dieser Beziehung neue Wege. Es ist ein komplexer manipulierbarer Spielapparat vorhanden, der aber nicht zwingend genutzt werden muss. Ich *kann* meinen Spionen selbst die Befehle geben (und zwar viel differenzierter als in MoO1+2, wie jeder weiss, der unsere Sektion dazu gelesen hat...), kann es aber auch ihrem Chef überlassen. Ich *kann* die Einzelheiten meiner Forschung bestimmen, muss es aber nicht. Dies lässt sich so auf alle Bereiche des Spiels übertragen und führt zu dem Schluss, dass uns, sollten die Entwickler es schaffen ihre Pläne umzusetzen, ein leicht zugängliches und trotzdem sehr komplexes Spiel (weitaus komplexer als MoO1+2) erwartet.
Weitere Änderungen & Neuheiten gegenüber den früheren Spielen:
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Änderungen bei Boden- und Raumkampf (z.b. Echtzeit): siehe die entsprechenden Sektionen...
Raumfahrt:
Die Raumfahrt findet hauptsächlich über sogenannte "Starlanes" statt, diese verbinden unterschiedliche Systeme und sollen für strategische Engen sorgen um die dann besonders gekämpft wird. Es ist auch weiterhin möglich einfach so durch den Raum zu fliegen, was allerdings mit wesentlichen Geschwindigkeitseinbußen verbunden ist...
Resourcen:
Ähnlich Civ3 wird es einen einige strategische Resourcen geben um die man sich dann hoffentlich genauso schön streiten kann...
Der Kampf nach Innen:
Eine weitere Interessante Änderung wird sein, dass man sich als Anführer nicht allein um die Gefahr kümmern muss die von aussen droht. Unterschiedliche Fraktionen werden um die Macht kämpfen (siehe unsere Sektion "Regierungen") und die Bürger werden auch nicht so einfach alles über sich ergehen lassen (Naja, wenn man sie anständig unterdrückt vielleicht schon...).
Das Eventsystem:
Ereignisse werden nicht mehr einfach zufällig passieren, sondern können von Imperien hervorgerufen werden.
Kein Anspruch auf Vollständigkeit
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Obwohl ich der Entwicklung von MoO3 seit ca. Juni 2000 recht genau folge, kann ich nicht behaupten alle Resourcen & Quellen jetzt noch im Kopf zu haben. Ich habe auch nicht jeden der zur Zeit 100 000 Posts auf dem offiziellen Forum gelesen (Stand: 23.11.2001) und ausserdem hat das Team von Quicksilver natürlich auch noch einige Überraschungen in Petto. Falls ich was offensichtliches & wichtiges vergessen haben sollte sagts mir, ansonsten hoffe ich dass ich einen einigermassen korrekten und ausführlichen Überblick geben konnte.
Timber
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