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#moo3planet

Newscomments (Storycontest geschlossen)

Serge

"Die Geschichte muß mindestens 2000 Wörter und sollte höchstens 15 000 Wörter enthalten. Sie kann Teil eines größeren Werkes, einer Trilogie oder Chronik sein, muß aber soweit in sich abgeschlossen und verständlich sein"

Sieht also wohl eindeutig nach Kurzgeschichte oder "Teilgeschichte" aus.

Ich persoenlich erachte die Laenge als sekundaer, reihe die lesbarkeit voran :) 10 Seiten Geschwafel tun mir mehr weh als 50 Seiten kewl stuff, wen wunderts?

So, jezz geb i wieder a ruh, lass euch weiterdiskutieren und warte weiter *sigh*

Aja - nochmal kompliment an die macher der page ... gefaellt mit gut!

Pygmalion

@ Elminister,
Danke für dein Kompliment - aber du darfst dich ja ruhig auch aktiv beteiligen ;-) - ich bin ja auch nur ein Unwissender. Und Nachdenken kann schließlich jeder - Gedankenaustausch ist also keine so große Hürde, die nur wenige nehmen können ;-)

@ Lorien...
Na sowas *g* so genau hab ich die Zeilen gar nicht gezählt *g*. Habs nur halt von der Optik beurteilt. Tjo, da haben sich meine Augen um 33% getäuscht ;-) . Ok, 33 % sind immerhin ne Menge schon. Ich nehme also mein diesbezügliches Urteil, aus meinem vorigen Posting zurück ;-) - und warte gespannt auf deine umfassendere Antwort...
Es scheinen sich hier ja die Todessterne der Messagelängen aufzuhalten *g* - hoffe das jagt niemanden einen Schreck ein ;-)

Liebe Grüße und 'Alles Gute und Gerechte uns allen.'
euer Pygmalion

Elminster

@ Pygmalion & Lorien

Wow. Macht ruhig weiter so. Man kann von euch ne Menge lernen.

@ Pygmalion
Das mit dem "SOLLTE nicht länger sein als..." hatte ich in meinem ersten Posting schon relativiert, indem ich sagte, dass ca. 10% mehr in Ordnung wären. Mit 17.000 liegst du da schon nah genug dran.

Elmi

Lorien

Ich finde schon, dass 20 weniger als 29 ist. (gezählte Anzahl der verwendeten Zeilen)
Für ein gescheiteres und umfassenderes Statment vertröste ich auf morgen, denn es ist tiefe Nacht und ich bin ausgelaugt.

Liebe Grüße und "Warme Decke und Kopfkissen uns allen"
dein Lorien

Pygmalion

Lieber Lorien...
Zum Wichtigsten : Dein Post erschien nicht belehrend, also möchte sagen : nicht mit gehobenem Lehrerfinger. Dennoch konnte ich viel lernen aus deinem Text, wofür ich mich zutiefst bedanken will bei dir.
Jedoch habe ich, wie ich sehe, mich nicht so genau in meinem Posting ausgedrückt.
Was du zum Drehbuch schriebst, meinte ich im Grunde haargenau so. Denn es versteht sich von selbst, daß der Drehbuchautor sich sehr in das Originalbuch/text reinfühlen muß. Schließlich gehts im Drehbuch doch um eine Reduktion (wenn auch im Sinne der Reduzierung der Textmenge). Wie du ja richtig sagtest (denn so meine ichs ja auch), müssen Gefühle, welche in der Buchform dem Leser nahe gehen können, lediglich in Handlung, Rede, u.ä. reinprojiziert werden (wie du geschickt ausgedrückt hast).
Dennoch meine ich noch immer, daß eine Reduzierung nicht immer die Qualität des Originalbuches erhalten kann. Man nehme da nur Stanislav Lems "Solaris" - ok, das Drehbuch dazu hab ich nicht gelesen - aber wenn ich mir die Umsetzung anschaue, so ist das sehr gewagt. Ich meine damit nämlich nicht den Film Solaris, von Hollywood, der bald in die Kinos kommen soll - sondern den Film Solaris, von den Russen, aus den 60er-Jahren. Stanislav Lem ging in seinem Buch eine Gratwanderung, wo der Unterschied zwischen bewußter lebender Intelligenz, mit zwangsläufigen chemisch-physikalischen Reaktionen verwischt wird - wo man nicht feststellen kann, ob nun die betreffende Sache zum einen gehört, oder zum anderen. Die Charakteren sind in seinem Buch praktisch nur Stütze der Geschichte - und zwar eine Stütze, die dem Leser davor bewahren soll, vor Unverständnis des Abstrakten einfach das Buch beiseite zu legen. Die Charakteren werden soetwas ähnliches wie zur Vernunft des Lesers, an die er sich noch klammern kann - eine Art Konstante, welcher er vertrauen kann, zumal die Charakteren sogar Menschen sind. Die Gefühle, die Eindrücke der Menschen werden zwar geschildert, aber nur um sie als Konstanten glaubwürdiger zu machen. Ansonsten haben sie keinerlei Bedeutung für die Tiefe oder Aussage von Solaris. Solaris hätte im Grunde gänzlich ohne Charakteren geschrieben werden können - und hätte dennoch seine Aussage und Tiefe gehabt - wäre aber dann irgendwo zu Abstrakt gewesen, um das Buch zum Scifi einordnen zu können. So, und darin lag im Grunde nicht nur die Herausforderung des Drehbuchautors - sondern überhaupt das des Films !! Eine filmische Umsetzung einer so abstrakten Thematik wie Solaris es umschreibt, ist kaum möglich, wenn nicht gar unmöglich. Deswegen gelingt das auch dem Film Solaris nicht. Der Regisseur, so schien mir, vertraute viel auf die Interpretation und dem Verstand des Betrachters. Er schuf es nicht, mit dem Film eine konkrete Aussage zu machen, was jedoch dem Buch eher gelang - mithilfe dessen, was es durch das Abstrakte ausdrücken wollte. Doch wie lassen sich abstrakte Begrifflichkeiten "verbildern" ? Es lassen sich gewiß Widersprüche verbildern - und das war irgendwo ein Grashalm, an den sich der Regisseur klammern wollte - obwohl Solaris im Grunde absolut nichts mit Widersprüchlichkeiten zu tun hat.
Für den Drehbuchautor selbst, muß es eine unglaubliche Last gewesen sein, ein Drehbuch zu schreiben, wenn er nur so materielle Methoden zur Verfügung hat (Beschreibung von Umgebung, Handlung, Rede, usw.). Im Grunde nämlich war in Solaris die Charakteren kein wesentliches Element - im Gegenteil - sie waren nur Last und nur dem Leser zuliebe hineingesetzt in die Story. Deshalb wurden sie auch reduziert auf 3,4 Menschen - so minimal wie möglich eben. Ich kann mir vorstellen, daß Lem lieber gänzlich ohne Menschen geschrieben hätte. Aber das Menschliche im Buch erhält vor allem für den Leser doch irgendwie einen Reiz, ausser dem, daß er sich an ihnen orientieren kann.
Am Ende deines ersten langen Absatzes sagst du : Es ist also der Zwang und die Einschränkungen, welche den Autor zu wahren Höchstleistungen anspornt.
Damit liegst du ja im Grunde meiner Aussage einige Postings zurück, gar nich mehr fern. Ich sagte nämlich : Durch Einschränkungen im Grunde zeigt sich das wahre Talent...
Und damit habe ich es freier Formuliert, da meine Aussage gewährt, daß ein untalentierter Schreiber, unter Einschränkungen in seiner Leistung zusammenbrechen kann - er ist den Einschränkungen nicht gewachsen - und dann schreibt er entweder nichts (wenn er klug ist), oder er schreibt Müll (wenn er nicht klug ist ;-)). Ich kann mir nicht vorstellen, daß JEDER der schreibt, auch Talent hat - und zwar derartig viel, daß er unter jeder Einschränkung zu seiner Höchstleistung kommen MUß.

Zu der Sache mit dem Regisseur glaub ich, hast du mich mißverstanden. Es ist klar, daß der Drehbuchautor ja nicht als Regisseur tätig wird. Ungeachtet dessen gibts natürlich Regisseure, die auch das Drehbuch geschrieben haben ;-) Ausserdem meinte ich nicht, daß Drehbuchautoren Regieanweisungen geben, sondern das Regisseure auch was mitzureden haben an der Umsetzung eines Originalbuches in den Film ;-)

Zu der Sache mit Jack hast du meine zwei Varianten auch nett erklärt, wie die Sparten heißen, in die sie sich ordnen lassen. Vor allem auch sehr geschickt. Du meinst, wie du sagtest, eine dritte Version, welche du ja auch beeindruckend veranschaulicht hast. In der Tat scheint deine Version der Szene einen ganz anderen Charakter zu haben, als meine zwei Versionen, mit welcher ich die Ausdrucksart einer Szene bis jetzt in zwei Schubladen nur stecken konnte. Diese dritte Art war mir unbekannt. Dennoch hat sie einen kleinen Mackel, den du nicht beseitigt hast - welcher sich aber womöglich beseitigen läßt.
Und zwar schriebst du : "Was ich meinte wäre die logisch folgende dritte Fassung, die bemüht ist die Handlung zu komprimieren und gleichzeitig die Intensität zu erhöhen."

Den Mackel den ich jedoch sehe ist der, daß du die Szene nicht wesentlich durch deine dritte Version komprimieren konntest. Sie ist im Grunde Textmäßig genauso lang, wie meine zweite Version - gewiß sie hat einen gänzlich anderen Charakter - eine ganz andere Wirkung kommt auf mich rüber, durch deine Version. Persönlich muß ich sagen, daß die dritte Version auf eine derartige Kampfszene ungeeignet erscheint, zumal sie praktisch schon mit poetischen Elementen durchtränkt wird.
Das Ziel, die Intensität zu erhöhen ist dir in der Tat gelungen - jedoch weiß ich nicht, ob das so erforderlich war - letztendlich wäre das aber Geschmackssache - für mich ist sie zu intensiv - es ist doch auch so, wenn man eine Torte ist, will man süßes essen - wenn die Torte aber schon so übersüß ist, das man das Kristallzucker unter den Zähnen knirschen hört, dann findet mans schon kotz-süß. Es mag womöglich auch Mischformen zwischen 1., 2., und 3. Form geben - sodaß man bei beliebigen Szenen stufenlos in 1.,2., und 3. Form herumspringen kann. Wie dem auch sei, scheint die 3. Form nicht wesentlich kürzer sein zu können, als die 2. Form, die mir irgendwo doch sympathischer erscheint *gg*. Und das ist der Mackel - das Versprechen dem du nicht gerecht werden konntest - wohl weils vielleicht auch ein ungutes Beispiel war, die Kampfszene, um diese 3. Form vorzuführen. Dennoch, Ziel war es mehr Intensivität, auf weniger Platz/Handlung (komprimiert). Ich setze hier gekonnt Handlung mit Textmenge zusammen, weil die Intensivität doch eine emotionale Sache ist - und ich unterscheide zwischen Intensivität/Emotionalität(Charakteren, bzw. wie sie empfinden, bzw. wie intensiv sie was empfinden) und Handlung. Da die ganze Textmenge ich als Summe dieser zwei Teile verstehe, muß der Teil, welcher nicht auf Intensivität vergeben wird, der restliche Platz der Textmenge sein. Die Textmenge wird nicht kürzer also. Lediglich wird die Handlung komprimiert - und ich will meinen, daß das nicht allzuschwer ist, und die Emotionalität in den Vordergrund gestellt.
Dein Text hatte, für meinen Augenschein die markante Eigenschaft, daß sie in der Tat drehbuchmäßig verwertbar zu sein scheint - eben auch sehr handlungsspezifisch, bzw. objektiv intensivitätsspezifisch geschrieben, ohne sich wirklich in eine handelnde Person reinzuversetzen.
Wie gesagt - wäre dies ein Beispiel dafür, einen Text zu kürzen, so wäre im Grunde die 1. Version ja vorzuziehen. Denn "meine" zweite Version steht deiner 3. Version ja in Textmenge um nichts nach *g*.
Wie dem auch sei - ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich dich überall verstanden habe. Sage bitte, und berichtige mich, wenn ich irgendwo total auf den Holzweg gekommen bin, weil du was anderes meintest. Ich bin nämlich sehr froh darüber, ein so lehrreiches Gespräch mit dir führen zu dürfen.
Liebe Grüße und "Alles Gute und Gerechte uns allen."
dein Pygmalion

Lorien

@Pygmalion
Germanistik? Nah dran. Ich studiere Dramaturgie an der Filmhochschule Potsdam.
Deshalb kann ich dir mit Sicherheit sagen, dass dein Eindruck von Drehbüchern mehr der Vorstellung der Allgemeinheit als der Realität entspricht.

"...wieviel eigentliche Interpretationsarbeit und Charakterentiefe vielmehr beim Schauspieler (...)liegt, als bei einem Drehbuch. Schon deswegen würde ich folgern, daß die Ausarbeitung der Charakteren in einem Drehbuch an zweiter Stelle stehen muß..."
Das ist das häufigste, mir aber auch nachvollziehbare und deshalb nicht zu verurteilende Missverständnid. Der Drehbuchautor kennt seine Charaktere bis ins winzigste Detail ihres Wesens, um sie lebendig erscheinen zu lassen. Aber im Gegensatz zur Prosa unterliegt er einer gravierenden und fordernden Beschränkung. Er darf innere Gefühlszustände nur durch dessen (oder den anderer Charaktere) verbalen Ausdruck und seine physischen Handlungen zeigen. Prosaisch in seinen Kopf zu springen und seine Gedanken zu hören ist (abgesehen vom zu vermeidenden Voive Over) nicht erlaubt. Der Autor hat also die volle Tragweite ihrer Gefühle klar im Kopf, muss sie aber möglichst geschickt auf ihre Symptome in Sprechen und Handeln projezieren. Der Schauspieler hat dann die Aufgabe diesen Gefühlscode des Charakters zu entschlüsseln und dieses Verständnis stückchenweise an den Zuschauer weiterzugeben. Nehmen sich Schauspieler aber zu große Freiheit in der Interpretation kommt es (bei einem guten Drehbuch) zwangsläufig zu Unstimmigkeiten. Paradebeispiel für gelungene Gefühlsausdrücke sämtlicher Charaktere ist American Beauty oder das weniger bekannte Requiem for a Dream. Auf jeden Fall steht und fällt ein Drehbuch mit der Intensität der Charakterausarbeitung durch den Autor. Gerade diese Beschränkung ist aber für die meisten Autoren eine bereichernde Herausforderung um mit den limitierten Mitteln das Maximum an "Leben" in die Charaktere zu bringen (obige Beispiele sind in diesem Punkt nahezu perfekt). Es ist also der Zwang und die Einschränkung, die Autoren zu wahren Höchstleistungen anspornt.

Zum Regisseur: Hier liegt Irrtum Nr 2. Regieanweisungen durch den Drehbuchautor sind heute geradezu verpönt, weil es das Gefühl vermitteln, der Autor wolle sich in die Spezialbegiete von Regie, Kamera, Schnitt und Musik einmischen. Derartige Vorgaben sollten auf das minimal nötige beschränkt bleiben, um nicht die wertvollen Fähigkeiten anderer Teammitglieder zu beschneiden. Es gibt inzwischen eine Trennung zwischen Drehbuch (Autor) und Shooting-Script (Previsualisierung des Regisseurs).

Zu deinem Beispiel. Die erste, kürzere Fassung würde ich als gefühlsnackt bezeichnen (im Drehbuchbereich wäre das ein Story-Outline). Sie beinhaltet lediglich physische, gegenständliche Handlungsaspekte und ist lediglich für den Autor selbst verwertbar. Die zweite Fassung ist explizit gefühlte Situation, in der die Gefühle und Gedanken in (zusätzlichen) Worten mitgeteilt werden. Was ich meinte wäre die logisch folgende dritte Fassung, die bemüht ist die Handlung zu komprimieren und gleichzeitig die Intensität zu erhöhen. Statt die Gefühle und Gedanken explizit zu beschreiben und benennen, sollten sie in interpretationsbedürftige Elemente seines Ausdrucks (mimisch, gestisch, sprachlich) codiert werden. Auch wenn eine Actionszene dafür nicht unbedingt die geeignetste Grundlage ist, will ich versuchen das an deinem Beispiel zu praktizieren.

Ungestützt seiner Wuchtigkeit entgegen mussten Jacks wankende Beine der Kraft des Klackon entgegenstehen. Entwaffnet starrend auf dessen glänzenden Panzer spürte Jack erst die Weichheit vom Fleisch seiner Arme, die schützend die schnellenden Spitzen scharfer Glieder zu blocken versuchten. Unbändig prasselten seine Angriffe auf Jack nieder. Sehnend nach Erschöpfung suchend blickte er in das hoch über ihn ragende Gesicht. Doch aus den undurchdringlichen Reihen von Augen des bizarren Schädels blickte nicht mal Panik oder Wut. Nur gefasst Entschlossenheit glaubte Jack zu erkennen. Wie konnte selbst ihre Übermacht an Truppen und Schiffen so grenzenlose Kampfbereitschaft niederzwingen? Wenn der Klackon auch nicht darauf angewiesen schien, Jack jedenfalls nuzte seine Angst als Kraftreserve, verdoppelte sein Stemmen stumpfe Fäuste durch festen Panzer zu bohren. Doch die Gegenkraft wuchs mit. Mit klaffenden Klackon-Kiefern nähert sich nagend der Zweifel. Aus seinem Gebiss spie Vernichtung, die klebrig ätzend Jacks Haut schnell zerfraß. Herbeigeeilte Kameraden, erstarrt von diesem Kräftemessen, blieben reglos seitab stehen. Beraubt der letzten Kräfte lockte Jack der Tod zur Ruh und knirschend mit Zähnen gab er auf den Druck zu halten. Doch besiegt sah er sich nicht. Rollend dem Druck des Klackons entschwunden, stürzte dieser krachend nieder. Mit letzter Schmerzschreiwucht stieß Jack das abgewinkelt spitze Glied knackend durch die Brust des Feindes. Lange war Jacks Schnaufen dann das einzige Geräusch, bis zögernd schließlich Jubel scheinbar doch noch angemessen schien.

Das wäre mein erster Versuch die Situation zu intensivieren, wobei ich einräumen muss, dass ich in solchen Beschreibungen weniger sicher und versiert bin als in Dialogen.
Ich hoffe dieser laaange post kam nicht zu belehrend daher. Ich wollte lediglich einige Missverstände ausräumen.

Pygmalion

Lieber Lorien...
Zu der am leichtesten klärenden Frage, was ich damit meinte was ausser den Charakteren Hauptteil einer Story darstellen kann. Nun die Handlung selbst. Man kann die Authenzität von Charakteren sehr runterschrauben. Gerade in Drehbüchern ist dies ja gefordert. Es muß in Stichwörtern beschrieben werden, wie der Schauspieler zu fühlen hat - eine wirkliche Nahebringung der Gefühle der Charakteren ist dort nicht möglich - ja unangebracht. Viel wichtiger in einem Drehbuch ist, die Handlung deutlich wiederzugeben - um praktisch einen Algorhythmus des Ablaufs zu verdeutlichen. Dabei sage ich das als blutiger Laie - lediglich aus Intuitionen - aber man kann nicht sagen, ich habe noch nie ein Drehbuch gesehen - ich habe das schon, und da erkannte ich, wie wenig die Charakteren ausgebaut sind.
In der Verfilmung des Drehbuchs liegt sowieso die meiste Arbeit der Charakteren bei der glaubwürdigen Umsetzung der Interpretationen des Schauspielers, vom Drehbuch. Die ach-so-gefühlvollste Beschreibung der Charakteren in einem Drehbuch bringt nichts, wenn die Schauspieler weder Talent noch Lust daran haben, es zu spielen. Ich hoffe, das verdeutlicht, wieviel eigentliche Interpretationsarbeit und Charakterentiefe vielmehr beim Schauspieler, bzw. seinem Talent und seiner Erfahrung liegt, als bei einem Drehbuch. Schon deswegen würde ich folgern, daß die Ausarbeitung der Charakteren in einem Drehbuch an zweiter Stelle stehen muß - während viel wichtigere Dinge für den Regisseur, über einen Film, im Drehbuch stehen müssen. Schließlich interpretiert ein Regisseur auch sehr viel mit - und gibt das im Film zum Ausdruck - und wenn es um die gefühlsmäßige Hineinversetzung in einen Text geht, so kann man ja das Originalbuch zum lesen nehmen, von welchem das Drehbuch verfasst wurde.
Ich habe einige Geschichten im Forum gelesen, wo auf die Charakteren einen Dreck wert gelegt wurden. Diese Geschichten haben aber NICHT ZWANGSLÄUFIG weniger Wert ! Denn sie konnten gerade dadurch, daß sie die Charaktertiefe reduzierten, mehr Handlung an dessen Stelle setzen. Ich versuche mal ein Beispiel zu geben :

"Und als Jack dem letzten Klackon gegenüberstand, drückte kämpfte er mit ihm - einmal dachte er schon, ihn besiegt zu haben - dann spuckte ihn das Klackon eine ätzende Flüssigkeit in seine Augen. Seine Crew hatte ihn mittlerweile eingeholt, und mischte sich nicht ein. Sie standen um den Kampf, der den sandigen Boden einerseits mit roten Blut, andererseits mit grünen Blut färbte. In einem ungeahnten Augenblick stieß Jack jedoch einen der insektoiden spitzen Arme in den Klackonen-Körper, und der Klackon sackte zusammen. Das letzte Bodengefecht war gewonnen - der letzte Klackon lag röchelnd, den Tod erwartend, im Sand seiner Heimat."

So, und nun das ganze mal, etwas charaktertiefer ;-)

"Als Jack dem letzten Klackon gegenüberstand, fühlte er sich unsicher. Er meinte, es war wohl der stärkste Klackon, der alle Bodengefechte überstanden hatte. Seine Freunde waren wohl auf dem Weg schon - aber ob sie ihn noch rechtzeitig einholen würden ? Er blickte fast schon ehrfürchtig auf den sich vor ihm auftürmenden Chitinkörper. Angsteinflößenden Stolz strahlte dieser aus. Bisher knallte Jack jeden Klackon einfach mit seiner Waffe ab - doch nun stand er ohne Waffe dem Klackon gegenüber. Seine Sicherheit, daß er Planet im Grunde schon eingenommen war, wich der Angst vor dem Tod. Es war eine ironische Furcht - denn wo er schon soviele lebensgefährliche Kämpfe überlebt hatte, war keine dieser Kämpfe so unmittelbar, wie der der ohne Zweifel vor ihm stand. Der Klackon ging in eine Angriffsstellung über. Jack wollte keine Schwäche zeigen, auch wenn er das gerne getan hätte. In dem Augenblick aber wäre das nur ein weiterer Schritt zu seiner inneren Kapitulation geworden. Und der Klackon hätte es sicher gemerkt. So packten beide einander am Körper - einmal hob der Klackon ihn in die Luft - das andere mal warf Jack den Klackon mit einem Schulterwurf zu Boden. Es war ein ungewisser Kampf. Jack war an sich ein geübter Nahkämpfer - jedoch lernte er bisher nur an menschlichen Androiden. Ein Klackon, geschützt von einem Chitinpanzer schien ihm eine Unmöglichkeit darzustellen. Kein Sturz - kein Schlag schien dem Klackon was auszumachen. Die Freunde waren nun auch angekommen. Doch wieso halfen sie nicht ? Er hatte nicht die Zeit, eine Antwort zu ersinnen. Nun, wo im der Klackon auch eine brennende Flüßigkeit in die Augen spuckte. Hilflos sah er sich - er kämpfte aus Verzweiflung - nicht mehr aus Mut oder Ehre. Vielleicht war es dieser Verzweiflung zu verdanken, daß er blind ein Gliedmaß des Klackons erfaßte - sein Gewicht dagegenstemmte, und es in seinen insektoiden Körper reinbohrte. Es war überstanden. Der Klackon schrie auf - ein Schrei, als ob die ganze Rasse geschrien hätte. Ein Schrei der unerwarteten Niederlage - aber auch ein Schrei, der ihn menschlich machte - verletzlich - nur leben wollend. Einen Augenblick lang wirkte der Klackon mitleidserregend. Den Mensch im Menschen erweckend. Einen Augenblick - bis die Menge um Jack herum applaudierte, und die gröllend Siegeslieder anfing zu singen..."

Du merkst : wieviel kürzer die obige Version das gleiche Geschehen einfangen konnte. Du kannst dir vorstellen, wieviel mehr Handlung sich also in ein und dieselbe Textlänge gesteckt werden kann, als in eine welche emotionaler - näher geschrieben ist. Beides hat seine Vorteile. Manchmal ist es wirklich langweilig (vor allem für manche), wenn sie in einem Kriegsszenario Sentimentalitäten lesen müssen, oder philosophische Ausschweifungen. Es hat beides seine Vor- und Nachteile.
Insofern meinte ich, daß eine Geschichte sehr wohl auch mehr von der Handlung getragen werden kann, als von der Vertiefung der Charakteren.

Zu dem Punkt, als ich sagte : "eine wertvolle gut verfasste Geschichte ist nicht schwer zu schreiben, wenn es keine Limits gibt" - du magst bezüglich deines Drehbuchs ja recht haben - das man dort einige inhaltliche Sachen limitieren kann, um damit die Geschichte zu optimieren - dann aber war nicht das daran Schuld, das es keine Limits vorher gab - sondern daß, das du dir um die Konsistenz der Geschichte weniger Gedanken machtest - sozusagen wie Corny einfach drauf losgeschrieben hast. Für jede Geschichte gibt es Optimums (ist das die Mehrzahl von Optimum ? *g*). Wenn diese Optimums überschritten werden, hat eine limitierung der Geschichte Verbesserung zur Folge.
Die Sache ist nämlich auch die, daß beim Storycontest die Limits vorher schon festgelegt wurden - wobei du dir bei der Drehbuchsache um deine Limits die dir später vorgegeben wurden, noch nicht so bewußt warst.
Ich weiß natürlich nicht, was schlimmer ist - aber bei manchen Geschichten bewirkt eine Limitierung im Nachhinein eben eine Verbesserung. Du kannst sicher nicht verallgemeinernd sagen, daß eine Limitierung einer Geschichte in JEDEM Fall eine VERBESSERUNG als Folge haben MÜSSE. Manche Geschichten kann, und sollte man nicht limitieren.
Und mir scheint es eben schon dahin zu tendieren, das ein Geist, der keinen Beschränkungen unterworfen ist, am leichtesten sich entfalten kann - am wenigsten Mühe an seiner Entfaltung hat - egal ob diese Entfaltung nun in eine gute Richtung geht, oder eine Schlechte. Zuletzt wird nicht eine Limitierung den Geist in eine gute Richtung lenken, sondern die eigene Muße, den Geist in die gute Richtung zu drängen. Nicht die Limitierung die dir aufgetragen wurde, machte deine Geschichte (Drehbuch) besser - sondern das Annehmen deines Geistes, daß diese Limitierung notwendig sei - und in Folge : die Anstrengung deines Geistes, die Geschichte dennoch gut und wesentlich rüberzubringen (wenn nicht eben sogar noch besser (das Optimum suchend und findend)).

Ich hoffe ich habe mich nun klärend geäussert zu meinen Ansichten. Da meine Ansichten auf weniger wissenschaftlich gesicherten Füßen fußen - deine Meinungen jedoch durch das Hintergrundwissen der Germanistik gestärkt zu sein scheinen, bitte ich , meine Ansichten so auszulegen, daß sie von einem Laien stammen - nochdazu so gemeint sind, daß sie eine eigene Weltsicht darstellen, die keinerlei Allgemeingültigkeitsanspruch hegen. Sollte nur meine Meinung also klarer ausdrücken... Hoffe das ist mir gelungen.

Liebe Grüße und "Alles Gute und Gerechte uns allen."
dein Pygmalion

Lorien

@Pygmalion
Ich kann dir weitgehend zustimmen, ABER
"Die Sache ist die : eine wertvolle gut verfasste Geschichte ist nicht schwer zu schreiben, wenn es keine Limits gibt."
...in diesem Punkt bin ich gänzlich anderer Meinung. Ich habe diese Meinung vor Beginn meines Studiums auch vertreten, musste mich aber gegen mein Protestieren und Murren eines mittlerweile einsichtigen Besseren belehren lassen.
Eine Geschichte ist dann am besten, wenn sie ihren Inhalt in der geringst möglichen Menge an Szenen voll entfalten kann. Ich habe wie weiter unten erwähnt zur Zeit eines meiner Drehbücher auf etwa 2/3 seiner ursprünglichen Länge kürzen müssen. In der Story wurde aber eine Entwicklung mehrerer mal mehr mal weniger befreundeter Charaktere über einen Zeitraum von fast einem Jahr erzählt. Das führte in der ersten Fassung dazu, dass es (wenn auch mit Ausnahmen) zu einer langen Reihe von abendlichen Treffen führte, in denen sich immer einige Nuancen in den Verhältnissen änderten. Mir erschien es als wesentlicher und interessanter Bestandteil bei jeder dieser Veränderungen als Zeuge der Gespräche anwesend zu sein. Das führte zu einer unwahrscheinlichen Dehnung, die viel Spannung gekostet, statt wie erwartet herbeigeführt hat. Die Lösung war dagegen denkbar einfach, wenn auch sehr arbeitsintensiv: Ich habe die Hälfte der Szenen gestrichen und den wesentlich relevanten Gehalt in anderen untergebracht, die dadurch komplexer und intensiver wurden. So waren manche kommende Entwicklungen in Feinheiten angedeutet, um sie in der nächsten Szene bereits in ihrer Vollendung zu sehen, was bei meinen Probelesern sehr viel mehr Interesse geweckt hat. Das lässt sich ohne den Inhalt zu erklären (keine Sorge, ich werd das Forum damit nicht sprengen) schwer vermitteln, aber unbegrenzte Länge ist in der Regel absolut wertmindernd und lässt oft Zweifel an der inhaltlichen Tragkraft des Schreibstils (so form- und bildverliebt er auch sein mag) aufkommen. Wer die Drachenbeinthron-Saga mal gelesen hat, weiss was ich meine.

Eine andere deiner Bemerkungen ist mir unklar geblieben.
"wieviel Zeit und Wörter man Charakteren widmen darf, ohne das sie den Hauptteil der Story einnehmen"
Was außer den Charakteren hat denn deiner Meinung nach Berechtigung den Hauptteil einer Story darzustllen, wenn nicht die Charaktere. Schließlich sind sie es die den Plot tragen und einander beeinflussend mit ihm interferrieren, was die Geschichte ja erst in Bewegung bringt. Und sag bitte nicht du meinst die Vorstellung der Charaktere in einer mehrseitigen Detailbeschreibung. Denn das ist meiner (und laut meiner Dozenten auch der herrschenden) Meinung nach ein veraltetes Stilmittel. Nach moderner Dramaturgie ist es doch erst die Bewegung der Geschichte, die in den Reaktionen der Charaktere immer tiefer gehende Eigenschaften an ihnen enthüllt. C.P. Hant beschreibt das als den dramaturgischen Striptease der Protagonisten, der durch die Vorenthaltung von Informationen am Anfang den Leser erst recht auf Enthüllung hoffen lässt.

Joe

*nick*

(betrf. Kommentar von Pyg)

PYGMALION

@Elminister...
Du es war verdeutlicht, daß es ein Richtwert ist. Wenn man die Bedingungen beherzigt, dann liest man "SOLLTE nicht länger als 15000 Wörter sein". Sicher es muß nicht sein, daß es maximal 15000 Wörter sind - aber sollte. Das verdeutlicht doch mal sehr gut den Richtwert-Charakter.

@Lorien...
Sicher kann man auch abwarten. Der Punkt ist nicht der, ob eine Story viel Wörter wert ist. Sicher ist es das, wenn ich zB. an Asimovs "Andromedanebel" denke (um die 500 Seiten). Diese 500 Seiten hätten sicher nicht gekürzt werden können, ohne daß die Geschichte wertlos wird - und hätte man deswegen auch nicht kürzen sollen (was ja auch nicht geschah).
Worauf ich hinaus will ist das, daß man sich sehr wohl Gedanken machen muß, in welchem Rahmen man bleibt. Wenn man dem Storycontest eine Geschichte schickt, MUß man sich WENIGSTENS an Richtlinien EIN BIßCHEN halten.
Für mich war das eine wesentliche Herausforderung, die ich aber gerne in Angriff nahm. Ich mein, ich hätte gerne meine Geschichte derart vertieft, daß es viel mehr als 17200 Worte erfordert hätte - etwa 10 000 Worte mehr - also 27000 Worte.
Die Sache ist die : eine wertvolle gut verfasste Geschichte ist nicht schwer zu schreiben, wenn es keine Limits gibt.
Und die Limits hatten ja auch sehr gute Gründe (zB.: damit die Urteilsdauer der Jury in einer vernünftigen Zeit bleibt).
Ich habe bei meiner Geschichte, da ich mir die Bedingungen so genau durchgelesen habe, gewußt, woran ich mich halten muß - wie tief die Geschichte gehen kann - wieviel Zeit und Wörter man Charakteren widmen darf, ohne das sie den Hauptteil der Story einnehmen, usw.. Ich habe mich also extrem anstrengen müssen, ein Gleichgewicht - eine Ausgewogenheit zu schaffen. Und ich denke, daß habe ich auch geschafft - zumindest bin ich für mich zufrieden mit meiner Geschichte. Aber es war eben doch Mühe.
Mühe um die sich Corny einen Dreck geschert hat...

@ Corny...
Du legst einen etwas protestativen (ist das deutsch ? ;-)) Ton an. Du stellst dich in die Liga der Unabhängigen - das es dir gar nicht um die Preise ging, usw.. Schön und gut - es ist ja nicht von der Hand zu weisen, wieso du es wirklich getan hast - deswegen müssen wir dir glauben, was du uns an den Tisch wirfst (die Motive, weswegen du die Geschichte schriebst).
Ich bin ja Kunststudent - und im Rahmen einiger Ausstellungen mußte ich schon bestimmte Bilder schaffen. Mal ging es darum eine Reihe kleinerer Bilder zu machen - mal ging es darum, ein großes nur zu machen. So : als ich kleinere Bilder machen mußte (wo die Größe auch als Richtwert angegeben war) hatte ich ja auch Ideen zu einem großen Bild - ein größeres Bild hätte sehr viel repräsentativer gewirkt, usw.. Ich hätte ganz unabhängig wie du auch sagen können : ich bin die Ausnahme, und ich wollte größere Bilder nicht deswegen machen, um bei der Ausstellung mehr Chancen auf den Verkauf zu haben : sondern ich wollte es lediglich, daß die Menschen die Bilder sehen.
Aber weißt du was ich gemacht habe ? Ich habe die größeren Bildideen einfach für später beiseite geschoben , bzw. Skizzen gemacht. Und habe dann trotzdem kleinere Bilder gemacht, mit neuen Ideen.
Diesem Beispiel hättest du eigentlich auch folgen können (sollen?). Wenn es dir darum geht, die Geschichte lediglich unter die Leute zu bringen - dann verschiebst du das auf später : schreibst womöglich halt einige Notizen dazu auf - und denkst dir extra eine Geschichte aus, die für den Storycontest im Rahmen ist.
Also ich war heil froh, als RedXEagle zu mir sagte, ich könnte ein paar tausend Wörter über die Richtlinie hinaus gehen. Ich hatte wirklich so geplant, daß 15000 Wörter das Maximum sind, was ich schreibe. Ich habe eine Geschichte geplant, die mit soviel Wörtern etwa auskommt - das die Schätzung dahingehend fehlschlug, daß ich etwa 2000 Wörter mehr brauchte, konnte nicht vorausgesehen werden. Aber erst dadurch, daß ich wirklich 15000 Wörter plante, konnte ich die Richtlinie derart genau treffen.
Du wiederrum scheinst es so gemacht zu haben, daß du einfach drauf losgeschrieben hast, und dir wenig Gedanken darum gemacht hast, in welchem Rahmen die Geschichte bleiben sollte. Ich mein, es ist ja nicht das, das die Ausführlichkeit von Ideen untergraben/boykottiert wird von der Jury. Es hat ja einen logisch-organisatorischen Grund gehabt, wieso 15000 Wörter zur Richtlinie gewählt wurden. Und du willst auf die Gnade verzichten, wie lieb man zu dir war, aber ich würd die Ärsche der Jury küssen, wenn ich ihre Gutmütigkeit für meine Geschichte derart mißbrauchen hätte dürfen.
Da es Bedingungen gibt, ist dies ja eine der Herausforderungen, beim Contest. Ich zB. weiß, daß ich einige Richtlinien etwas "ausgedehnt" habe - und ich denke, daß ich dafür Minuspunkte VERDIENE. Und deswegen denke ich, daß du für einige Ausschreitungen ebenfalls Minuspunkte bei der Bewertung verdienst. Du meinst, es ginge dir nicht um die 50 Euro. Nun, ich wäre gespannt, wie gleichgültig du 50 Euro nehmen würdest, wenn ich dich um 50 Euro berauben würde.
Du darfst ja ruhig ein Buch mal schreiben, wenn es in einem Contest darum gehen wird ein Buch zu schreiben.
Ich bin ja auch kein "Wenig-Schreiber". Ich schreibe sogar gerade an einem Scifi-Buch. Aber wenn es Bedingungen gibt, dann versuche ich mich danach zu richten - wenn du das nicht willst, bzw. eine Einschränkung in deiner Ideenfreiheit siehst, dann mach es wie die anderen, die ausserhalb des Contests ins Forum ihre Geschichten posten werden.
Du hättest also ruhig 2 Geschichten schreiben können. Eine für das Forum, wo du dich nicht um Ideengefängnisse kümmern mußt - und eine für den Contest, wo du wenigstens versuchst, unter "widrigen" Umständen eine mehr oder weniger gute Geschichte zusammenzubekommen. Durch Einschränkungen zeigt sich im Grunde das wahre Talent...
Wenn Edmond Hamilton (Kurzgeschichten-Autor) seinem Verlag so etwas abgeliefert hätte, wenn der Scifi-Magazin-Verlag ihm einen Richtwert von 15000 Wörter auferlegt, dann hätte man ihn sicher gefeuert. Er hätte es dann auch ruhig als Einschränkung der kreativen Freiheit ansehen dürfen. Aber ein Magazin hat eben auch eine bestimmte Anzahl an Seiten zur Verfügung, welche ebenfalls Richtlinienmäßig ist. Das Magazin kann sich nicht erlauben, nur wegen der Eigensinnigkeit einiger Autoren, mehr Drucktinte, Blätter, usw. anzukaufen.
Hier ists zwar kein Verlag, aber die Richtlinie von 15000 Wörtern ist nicht zum Spaß beschlossen worden, oder deswegen weil sie deine kreative Freiheit einschränken wollten. Sondern eben aus logisch-organisatorischen Gründen.
Und ich bin mit dieser Einschränkung zumindest so umgegangen, daß ich sie als Herausforderung genommen habe - daß ich auch so eine Geschichte hinbekomme, mit der ich zufrieden sein kann.
Ich schreibe ja nun auch an einer weiteren Geschichte, die vermutlich mehr als 20 000 Wörter einnehmen wird - und dann ins Forum gegeben wird. Und ich bin jetzt eben so frei, soviele Wörter zu verwenden wie ich will - und mich zurückzulehnen - weil die Herausforderung nicht mehr da ist.
Das ist im Grunde, genauso wie mit der Aufschiebung des Contests.
Ich hätte ja auch den Vorsitzenden des Contests sagen können, ich wollte meine Story noch ein paar mal durcharbeiten, also sollen sie mir mehr Zeit geben. Und wenn nicht : dann sind sie welche, die meine kreative Freiheit einschränken wollen.

Ausserdem :Wenn man etwas so gerne unter Leute bringen will - dann ist es vielleicht nicht ganz so nützlich, wenn man es bei einem Contest tut, wo man weiß, daß man dortige Regeln brechen muß, um das, was man vorbringen will, vorzubringen.
Ich bin kein fanatischer "an-die-regel-halter", noch ein "bitte-hinten-anstellen-wie-jeder"-sager. Aber du solltest irgendwie einen dankbareren Ton anlegen, wenn du dir schon bewußt darüber bist, wieviel Freiheiten dir, gegenüber anderen gewährt wurden.

Bedingungen, Richtlinien, usw. werden nicht zum Spaß gemacht - und man sollte dies wenigstens versuchen zu respektieren. Um mal deinem Beispiel zu folgen, mich zu wiederholen ;-)

Liebe Grüße und "Alles Gute und Gerechte uns allen."
von einem an sich Verwandten, was die Schreibmenge betrifft,
Pygmalion

Elminster

@Corny

Also da hast du mich ein wenig zu genau genommen, vielleicht habe ich mich auch nicht richtig ausgedrückt:

Es ist mir egal, wie lang eine Geschichte ist, solange sie gut ist. Mir geht’s auch nicht um die Preise. Als ich von dem Contest gelesen habe, habe ich spontan innerhalb von ca. 5 Stunden meine aller erste SciFi-Kurzgeschichte aus dem Ärmel geschüttelt. Ging mir einfach durch den Kopf und in den Computer. Ich Rechne damit vielleicht unter die Top 10 zu kommen.

Wie du richtig vermutest, habe ich diesen Hinweis mit dem „Richtwert“ tatsächlich nicht gelesen, weil ich erst seit ende November diese Seite im Netz kenne. So gesehen finde ich das natürlich blöd, wenn andere Teilnehmer mehr Kenntnis von den „Bedingungen“ und ihren Grenzen haben. Solche wie ich können das natürlich nicht wissen und richten sich dann nach den angegebenen „Bedingungen“. Ob das dann ein Nachteil ist sei dahin gestellt. Ist halt nur ärgerlich. Man hätte dann wohl lieber schreiben sollen „15.000 Wörter ist nur ein Richtwert“.

Wie ich schon sagte: Wenn Regeln aufgestellt werden, sollte man sie auch einhalten, sonst haben sie keinen Sinn.

Mit der neuen Erkenntnis, das es sich um einen Richtwert handelte, ist es dann natürlich auch nicht mehr unverständlich für mich, dass deine Geschichte in die Wertung kommt. Bin gespannt, ob deine Geschichte 27.000 Worte wert ist. ;-)

Nichts für ungut

Elmi

PS @Lorien
Ich wollte das nur geklärt wissen und nicht eine endlose Diskussion weiterführen.

PS PS @Corny
Falls du mir noch Fragen oder Anmerkungen mitteilen möchtest, kannst du die unten angegebene E-Müll-Adresse benutzen. Tut nicht Not, alles mit Kommentaren voll zu stopfen.

Lorien

Ich denke die Diskussion führt ins nichts, solange die Storys nicht veröffentlicht sind. Dann können wir uns das mal durchlesen und besser beurteilen, ob so viele Wörter notwendig waren oder man das ganze auch einfach hätte dichter erzählen können. Ich hoffe nur, Corny, dass du dich darin nicht genauso oft wiederholst wie in deinem Post (Sorry, der dumme Kommentar musste einfach raus). 3000 Wörter in drei Tagen machen mich was die Qualität angeht eher skeptisch, aber wie geasgt: warten wir mit den Urteilen bis es was zu beurteilen gibt.

Corny

.......das ganze in 1. u. 2. war @Elminster

Corny

So, jetzt will ich mich auch noch mal äußern - denn ich bin der 27.000 - Wörter - Mensch ;)

1. Ich sondiere diese Seite täglich und da habe ich schon vor Ewigkeiten einen Kommentar von RedXEagle gelesen, wonach die 15.000 nur ein Richtwert seien und das es von daher prinzipiell möglich wäre, mehr zu schreiben. Ich kann ja nix dafür, wenn du das nicht mitbekommst.

2. Ich will mich mal rechtfertigen ( wieder einmal ): Ich kann die Jury gut verstehen, wenn sie einen Richtwert festlegt. Der einzige Grund dafür ist und bleibt aber die Korrekturzeit, die von ihnen aufgewendet werden muß. Ich für meinen Teil finde es prinzipiell idiotisch, eine Geschichte so kürzen zu wollen, dass sie genau auf die 15.000 zugeschnitten ist! So ein Blödsinn! Wenn du wirklich eine Geschichte der Geschichte wegen schreiben willst, macht es einfach keinen Sinn, sich vorher genau auf die Wörterzahl festzulegen. Es ist schön, wenn jemand mit 3000 Wörtern auskommt. Ich sage nichts dagegen. In der Kürze liegt die Würze. Ich habe für die Geschichte, die ich erzählen wollte, eben 27.000 gebraucht. Und? Glaubst du ich schreibe diese Geschichte nur wegen diesem Storycontest? Glaubst du ich mach mir so viel Arbeit wo ich doch nur einen Preis im Wert von 50E gewinnen kann? Für wie blöd hälst du mich eigentlich? Ich habe diese Geschichte der Geschichte wegen geschrieben! Ich wollte denen, die sie lesen würden ( auch wenn es nicht viele sein mögen ) eine bestimmte Botschaft mitgeben! Und scheiße: Wenn ich dafür 27.000 Wörter brauche, dann ist das mein Ding. Wenn die Jury meint, deswegen meine Story rausnehmen zu müssen - bitte - das ist mir nicht mal so wichtig! Auch wenn du das anzweifeln magst: Meine Motivation mir so viel Arbeit zu machen war NICHT ein möglicher Gewinn! Mich hat es gereißt, mich einmal an einer Geschichte zu versuchen und den Leuten auf diese Weise was mitteilen zu können. Und wenn dir das nicht in den Kram paßt, dann sage ich dir nur: DANN LIES SIE EBEN NICHT! Ist doch nicht mein Problem! Es ist ja nicht so, dass ich mir während des Schreibens gedacht habe "ahhhh.....super .... mir ist gerade NOCH was Neues eingefallen - jetzt blähe ich die Story NOCH MEHR auf". Und noch was: Ob du es mir glaubst oder nicht: Lange bevor bekanntgegeben wurde, dass es einen Storycontest geben würde, hatte ich ernsthaft darüber nachgedacht, einfach so mal eine Geschichte im Moo - Universum zu schreiben - weil ich sehr viel SF lese, viel Erfahrung mit Moo habe und es mich einfach mal gereißt hat so was zu machen - ist mal 'ne neue Erfahrung! Als es dann den Contest gab, dachte ich - hey, super! Jetzt ist doch die ideale Gelegenheit! Ich seh die Sache mit den Preisen als einen möglichen Bonus: Super! Jetzt habe ich sogar noch eine Chance etwas dafür zu bekommen! Aber ich habe nie was geschrieben, weil ich dachte: Hey, super. Ich kann mir 50E sparen. Wie du merkst, wiederhole ich mich. Aber vielleicht liegt's auch nur daran, dass ich mich aufrege. Schwamm drüber!

Schon mal im Voraus @Joe: Wenn du mir jetzt zum Vorwurf machen willst, dass meine Story bei der zweiten Einsendung einen Sprung von 24.000 auf 27.000 gemacht hat, dann liegt das daran, dass ich bis zum Sonntag nicht die Zeit hatte, bestimmte Abschnitte der Geschichte so detailliert zu beschreiben, wie ich es eigentlich vorhatte - deswegen mußte ich Abstriche machen, die nicht mehr nötig waren, als ich drei Tage mehr Zeit hatte.

Elminster

Hi, Leute.

Ich wollte mal was zum StoryContest loswerden, betreffs Länge der Storys.

Ich möchte zwar kein Spielverderber sein, aber es handelte sich bei der Begrenzung auf nicht mehr als 15.000 Wörter um eine Teilnahmebedingung. Versteht mich nicht falsch, wenn jemand ein paar Worte mehr braucht ist das schon in Ordnung. Und ich meine "ein paar Worte". So im Bereich von 10%. Jetzt habe ich gelesen, dass eine Story 27.000 Worte umfasst. Es ist mir unverständlich, das diese Story in die Bewertung kommt. Andere versuchen ihre Storys so zu kürzen, das diese in den Rahmen passt, ohne das sie an Logik verliert. Und der 27.000-Worte-Benutzer kümmert sich nicht drum. Das kann’s ja wohl nicht sein, oder?

Ich habe mit gerade mal ca. 3.500 Worten wohl die kürzeste Story eingesandt, mir kann das also eigentlich egal sein, aber ich denke halt auch an die Anderen, die vielleicht stundenlang darüber gegrübelt haben, ihrer Geschichte die richtige Passform zu gegeben. Denn wie ich bereits erwähnte, handelte es sich ja um eine "Teilnahmebedingung". Wenn so etwas aufgestellt wird, dann sollte man sich auch daran halten oder es gleich ganz weglassen. Was nützen denn Bedingungen, wenn diese sowohl von den Teilnehmern als auch von den Verantwortlichen ignoriert werden?

Das ist natürlich nur meine Meinung.

Falls sich jemand auf den Schlips getreten fühlt, kann er gerne hier Antworten oder mir eine Mail schicken an Elminster@ralsch.de

Trotzdem wünsche ich allen ein schönes Wochenende

Elminster

Lorien

Es ekelt mich zwar das zuzugeben, aber ich muss Pygmalion recht geben: bei einigen hier scheint die Wortzahldiskussion wirklich in Penisneid auszuarten. Leute lasst euch davon nicht beeindrucken. Ich muss grad ein Skript von 160 auf 110 Seiten runterkürzen, weil meine Dozenten mit den Limitüberschreitungen sehr ungnädig sind. Das macht zum Teil viel mehr Arbeit als einfach weiterzuschreiben, aber am Ende zwingt einen das mehrere Szenen zusammenzulegen, wodurch sich die Story verdichtet und an Struktur und Klarheit gewinnt. Das mag anfangs schmerzhaft sein, aber kastriert fühlt man sich am Ende garantiert nicht :)

@Joe
Was für ein Buch hast du denn geschrieben?

@Daidalus:
"Final Draft" ist klasse für Textstrukturierung und Formatierung. Ist zwar primär für Drehbuchform gedacht, aber mit den richtigen Einstellungen nimmt einem das viel Arbeit ab und sieht richtig professionell aus.

Matthias

@Joe und Darth Vader
Ich hab das auch nicht so böse gemeint...ich wollte es nur mal zum Ausdruck bringen, bevor es sich in mir anstaut und dann BOOM und ich renne tagelang schlecht gelaunt rum, oder sowas... Is ja ok, dass es lange Storys gibt...meine wäre auch länger, hätte ich mehr Zeit gehabt. :(...egal...In der Kürze liegt die Würze...so hieß doch der Spruch oder?

Prince Thrakhath

@Alevo: lol - Tja ich gebe mein bestes. Man müßte sich eine Art Vereinstreffen vortstellen. Darth Vader, ein Kilrathi Prinz, und sonstige exzentrische Gestalten, "die halt so Dinge tuen, die den Status 'Verrückt', berühmt gemacht hat."

Darth Vader

@ Matthias
Ich glaube nicht, dass jury sich von der länge beeinflussen läßt! Es sein denn es, die story ist langweilig und man quält sich so durch! ;)

Alevo

Meine Güte, nur noch Erbsenzähler und Verrückte hier... Wird wohl Zeit, dass das Game rauskommt.

Joe

da steht keine höchstzahl sondern eine richtzahl

Matthias

@ viele Wörter Schreiber
Wie schafft man so viele Wörter?...Naja eigentlich hätte ich auch mehr geschafft, hätte mir jemand verraten, dass der Contest 2 Tage länger geht! Aber ich muss mich mal beschweren, denn in den regeln, steht die Höhstzahl der Wörter und einige sind nun ja...ziemlich weit drüber! Aber vieleicht liegt das auch nur daran, dass ich nicht soviele hab...

Serge

lol! Schokoeis :)mag ich nicht! aber mir schenkt ja eh keiner eins ...

Joe

@Tac, geh zu deinem Bücherschrank (solltest du einen haben) und schau dir die bücher an, komm danach wieder und wenn unter 90% Blocksatz haben, lade ich dich auf ein Schokoeis ein!

Tacticus

Also Blocksatz ist Scheiße, das verursacht echt krampfhafte Bosheit beim lesen.

Prince Thrakhath

Vielleicht werde ich unabhängig eines Kontest (eh zu spät, außerdem möchte ich mich nicht profilieren sondern mit der Geschichte amüsieren) hier, zu MoO, auch 'ne "Fan"-Fic publizieren.

Schade, dass sie nicht dem MoO3-Szenario entspringt. Nur wenn es möglich ist, die Alkari & Co. ( zum xten Mal erwähnt ;) ), in MoO3 per Modifikation oder Erweiterung, einzubinden.

Diese Rassen in MoO3 sind, alles andere in ihrer Gesichtslosigkeit, inspirativ. Da es ja Sci-Fi ist, frage ich mich wirklich, weshalb Mrrshans nicht in das finale MoO3 geschafft haben!? Von wegen, dass es "realistische" Rassen sind. Wenn ich mir die Psilons und alle Mithumanoiden so ansehe, ist die Abwehrbegründung der Designer, absurd. Die sagen dazu: "Wir wollen keine Menschen in Bestienkostümen haben." Im Grunde sind dort alle Spezien humanoid (muß nicht unbedingt aufrecht oder Anthropomorph sein). >:(

Es muß sich doch mal jemand darüber beschweren. Schließlich ist es unser Geld, was für den Kauf der legalen Kopie verwendet wird.

Das Spiel sollte "Spaß" machen... Außer Insekten und "Sauriern", möchte ich auch mal was "niedlicheres" führen.

Steppenwolf

Achtundzwanzigster :-)

Joe

@dai

rofl :) ich schmeiß mich weg :)

@pyg danke, weiß nicht ob deine drunter war, kA

Daidalus

@alle gern/viel-Schreiber: Habt ihr schon mal was von LaTeX gehört? Super Programm, vieeeel besser als Word oder alles was es sonst so gibt. Bei diesem Programm kann man seinen Text wie in keinem anderen formatieren und struturieren. Also wer vor hat ein Buch zu schreiben oder viele Berichte schreibt, für den ist es ideal!

@Joe: Ich denke es dürfte schwer sein dich zu vierteilen. J - o - e könnte ja noch gehen, aber in 4 Teile kriege ich dich einfach nicht ;-)

Gruß,
Daidalus

Pygmalion

Also ich bin sicher unter den dreien, wo das mit den Absatz geändert wurde *g* ("Das blaue Flackern"). Ich sage das aber nicht aus Protest. Ich vertraue auf Joe's Fähigkeiten - insofern wäre ich ihm sogar dankbar, wenn er meine Geschichte 'lesbarer' macht :-)
Corny hat 27 000 Wörter ? Mist, da hätt ich auch ein paar tausend noch draufgehauen *g*. Naja, aber soll nicht so sein - ich gönn dem Corny seine Wörter - und das das er halt 27 000 hat, muß nicht heißen, daß jeder Schreibfleißige gleich dasselbe fordern muß. Man sollte Zufälle eben gönnen. Meine Story ist ja auch nicht soo kurz *g* (17300 *ggg*). Und nur weil eine Geschichte lang ist, muß sie ja nicht gut sein ;-) - könnte mir auch vorstellen das die kürzeste Geschichte gewinnt ;-) - ist hier schließlich keine Penisneid-Sache ;-)

Das mit dem gebundenen Buch, aus den Geschichten find ich übrigens ne tolle Idee. Allerdings sollte da nicht auch Numero 21 drin sein - ich denke, die 10 besten Stories können auch ein Buch ergeben. Vor allem hätte das Buch dann vielleicht Chancen bei einem Verlag ? Es wäre vielleicht auch keine schlechte Idee, eine Umfrage zu machen, welche Story ins Buch kommen soll. Der Nachteil dabei wäre wohl, daß dies ziemlich manipulierbar wäre - also ist eine Juryentscheidung bezüglich des Buches schon besser.Ich stell mich gerne als Layout-Gestalter zur Verfügung (Titelbild ;-)). Beziehungsweise - ein paar Renderbildchens im Buch würden sich sicher nicht schlecht machen... Nojo, ok, ist schon ein bissi Zukunftsmusik - aber soll zeigen, daß ich die Idee mit dem Buch gut find.

Ich stimme übrigens demjenigen zu, der sagte, es sei keine so gute Idee, eine Top 21 zu machen. Ich denk, da fühlt sich der 21. irgendwie verarscht. Schließlich ist er der letzte - also hat auf gutdeutsch die schlechteste Story abgeliefert. Top 21, bringt da nicht viel - ausser es wären 500 Storyschreiber gewesen. Also Top 10 ist schon recht - dann wissen die die über 10 liegen, wenigstens nicht, auf welchen Platz sie exakt liegen. Wäre besser fürs Ego. Veröffentlichen könnte man ihre Geschichten ja trotzdem - damit jeder sie lesen kann - nur steht halt keine Platzierung dabei.

Ich bin übrigens auch schon sehr gespannt auf die Stories - Phönix unter Wasser hat mich ja sehr begeistert - aber ich will nicht die Jury beeinflußen *g* - bald werd ich mal meine Story auch ins Forum posten - habs gestern grad auf meine Homepage getan - muß also eigentlich nur den Link posten.
Ich tue das hier nur deswegen nicht, weils vielleicht unangebracht hier ist - obwohl hier vielleicht schon mehr Leute vorbeischauen, als im Forum ;-) egal...

Das war meine Meinung zu dem Ganzen...
Liebe Grüße und "Alles Gute und Gerechte uns allen."
euer Pygmalion

Joe

@corny @all

Ich glaube ihr habt meine News in den falschen Rachen gekriegt. Ich habe an 18 Storys nichts geändert, nur bei 3 habe ich ein wenig unnötige Zeilenumbrüche entfernt. Also kriegt bitte keiner Angst, dass ich seine Story entstellt habe und auch beim nächsten Mal müsst ihr euren Schreibstil nicht ändern. Höchstens die 3 mal richtige Absätze schreiben und keine einSatzabsätze, aber nochmal.

Ich habe nur bei ganz wenigen ganz wenig geändert!!!

:) Wie gesagt ich habe ich euch doch alle lieb.

Tykopulus

Bei nächsten Contest - sollte es einen nächsten geben (wann gehts los ? Morgen ... gut !) - gucke ich mal ob ich meine Schreibweise ändern kann ... und solange niemand seine Texte in Symbol, Wingdings oder Impact abgibt ... am besten in kursiv unterstrichen und Schriftgöße 64 oder 8 (natürlich ist das Dokument so eingerichtet das man diese Einstellungen nur mit PW - Eingabe des Erstellers ändern darf :D wäre ja sonst schnell umgestellt ...) ist ja allen in Butter.

Bekommt mir bitte kein Augenkrebs !!! (Jetzt zu versterben wo MoO3 doch bald rauskommt *schreiiiiiiii* wäre doch blöd ... gelle) !!! :D

Corny

@Joe: Entschuuuuuuuuuldigung! Hatte nicht vor irgendjemanden hier zu beleidigen! Entschuldigung wenn meine Absatz - Technik nicht den Normen entspricht! Hab' eben vorher noch nie was geschrieben! Ich hab' nur panisch versucht zu verhindern, dass jemand AUS VERSEHEN die Stories unglücklich umformatieren könnte! Kein Grund sich gleich aufzuregen.

MdvN

Ach ja dieser Release Termin in einem Monat für die Storys......

ICH HOFFE DER WIRD EINGEHALTEN!!!!!!

gruß
Ich
wieder
denkt dran
NIEMALS ALLEIN

Joe

@Tyk np. Hat alles schon seine Richtigkeit. Wir drucken es erstmal nur einmal aus. Dann sehen wir weiter. Und ob nun ausgedruckt oder auf dem Monitor, die story bleibt doch die gleiche.

Tyokpulus

@joe

;) Hey, ich habe die Geschichte nicht zum AUSDRUCKEN geschrieben ... es ist mir schon klar das man dadurch Platz spart. Das die Tigerclan Geschichte noch in den Storycontest gerutscht ist war ja auch ne kurzfristig entschlossene Sache (Da ich die Folge 1 noch rechtzeitig gestern um 23:30) fertig gekriegt habe ...
Denn eigentlich war nur der erste Teil ... halt die Schlacht um Fieras als SC Story gedacht ... aber da hier Leutchen 17000 Wörter Storys einschicken :D ... da muss man doch etwas erweitern (Gesamte story immerhin 7700 +x Wörter ;) )

Wie auch immer (Das ist ein neuer Gedanke ...) ich hoffe das sich eure Papierkosten in Grenzen halten und das ihr jetzt viel viel Zeit habt :D

Tykopulus

:) wie man im Forum sieht von ich wohl NICHT eine der Peronen die ordentlich und einheitlich Durchschriebt :D Zeilenumbruch rulz ;) nach jedem Satz ... naja wie auch immer ... viel Spass beim lesen !!!

Soul Knight

Wow...21 Story's na da bin ich aber gespannt! Insgeheim wünsch ich mir natürlich, dass meine auch gut abschneidet...aber das geht den anderen 20 Leutz bestimmt genauso...Möge der beste gewinnen!

Joe

Also.
Absätze sind zur Gliederung der Geschichte da.
Und wird durch zwei Zeilenumbrüche erstellt.
Oder einen, wenn es nur ein Gedankenabschnitt sein soll.
Zeilenumbrüche setzt man nicht aus Spaß.
Setzt man nach jedem Satz einen Zeilenumbruch,
sieht das beschissen aus und gibt den Inhalt nicht wieder.

Siehst du, dass ich jetzt immer wieder einen Zeilenumbruch gesetzt habe, obwohl das absolut sinnlos ist.
(Jetzt kommt einer durch neuen Gedanken)
Mir war es wichtig, sinnlose Papierverschwendung zu bekämpfen, denn drei Leerzeilen rechtfertigen sich nicht. Oder lange Striche über die Seite, welche dann einen neuen Absatz darstellen sollen. Mir erschließt sich somit auch nicht nach jedem Satz einmal auf Enter zu hauen, obwohl es rein inhaltlich keinen Grund dafür gibt.

zb. aus einer story (gibt mehrere Beispiele)
Es kommt vier mal:

Text bla

...
Schweigen
...

Text bla2

vor

das habe ich auf ein:

Text bla

...Schweigen...

Text bla 2

reduziert

das mal 4 spart 8 zeilen und bei noch paar solcher aktionen:

text bla

_______________________

text bla 2

zu

text bla

text bla 2

spare ich locker eine ganze Seite!

MdvN

Eine Frage an die Absatzspezialisten....

Ist en nicht üblich die Geschichten mit einem Zeilunumbruch zu belegen? Ich kenne sogar Bücher da ist nach JEDEM Satz einer.

Die Absätze sind doch in Ordnung wenn sie nicht zu häufig sind? (Also Szenenbeogen?)

Gruß
MdvN

PS Ich frage weil ich eine kleine Story unabhängig von Contest schreibe. Und vielleicht erklärt sich einer von euch bereit mal drüber zu lesen. Ich will hier ja keinen Schrott posten.....

Joe

btw. es sind 21 datein @ corny in einer zip @ corny

Joe

corny von welchem stern bist du denn? Würde ich dich nicht schon kennen, schleuderte ich dir deine story um den Kopf!!!

Ich habe 21 storys a 302 seiten durchgesehen und habe selbst schon ein Buch geschrieben.

GLAUBE MIR ICH VERSTEH WAS VON ABSÄTZEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Also lass das mal ruhig meine Sachen sein und nein es ist nicht egal in welcher Schriftart du das einschickst und nein die Absätze verschieben sich dadurch nicht, wir sind doch nicht mehr in der Steinzeit mit manuellem Satz!

Und noch dazu, ich habe deine Interview teil überschriften alle fett gemacht! ha, der besseren Gliederung wegen, Vierteil mich jetzt wenn du willst und ha ich habe auch deinen Namen entfernt und ha weist du noch was ich habe deine rotz Linksbündigkeit in Blocksatz umgewandelt und eigentlich bist du mit 27xxx Wörtern ganz schön übers Ziel hinausgeschossen, sei froh dass ich es trotzdem noch nehme. Bei 20 000 oder so hätte ich ja nicht gemuckt. Aber fast doppelt so viele wie das ungefähre Limit ist schon harter Tobak. Und reg dich ja nicht auf wenn du nicht einer der ersten 3 bist, dass das daran lag, dass ich deinen text in TNR 12 umformatiert habe und rege dich auch nicht auf, wenn du einen preis kriegst, dass ich dann über die Länge des Textes lästern darf.

MfG Joe

PS Hab euch alle doch lieb. Außer Corny, der soll sich ne Runde in die Ecke schämen gehen, weil er Joe wegen seiner Mühen auch noch runter macht. Und dann hat auch der ihn wieder lieb :)

Corny

.... oder packt die einzelnen Dokumente zusammen in eine Zip rein und hängt sie gar nicht erst hintereinander.... keine Ahnung. Ich fänd's nur scheiße wenn keiner mehr die Geschichten rafft, nur weil sie unglücklich formatiert worden sind ( weil man eine Blende nicht bemerkt und sich dann wundert, wie die Story verläuft ). Außerdem ist "ordentliches" Layout ein sehr relativer Begriff.

Corny

Schon mal daran gedacht, dass jemand ABSICHTLICH hier und da Absätze einfügen könnte?! Ich hab' das nämlich gemacht - damit kann man sehr schön Szenenblenden realisieren. Wenn ihr das jetzt wild zusammenkopiert und vereinheitlicht, geht das ja total unter...... - ihr könnt doch jede Geschichte in ihrem ursprünglichen Layout belassen und dann hintereinanderkopieren - was ist denn dagegen auszusetzen? Bringt es mir einen Vorteil ein, wenn ich Verdana 10 anstatt TNR 12 verwendet habe? Bestimmt nicht - bestimmt verschieben sich aber alle Absätze falsch wenn ihr es ändert....

Xantus

was ich noch vergessen hab! ganz wichtig, also sag ichs zum hundertsten mal: der Titel meiner Geschichte heißt nicht "Das Böse greift an", sondern "DIE LEGENDE"!!!!!!!!! nicht vergessen das noch umzuändern, der dafür zuständig is!!!!!!
vielen dank....

Xantus

Tag Leutz!
Bin mal gespannt, ob meine Geschichte noch rechtzeitig eingetrudelt ist!
Als ich gehört hab, dass eine Story mit 17500 Wörtern dabei ist hab ich mir überlegt, ob ich meine Geschichte doch nicht abschicken sollte... ;)
Auf jedenfall wirds spannend und ich freu mich schon darauf alle durchzulesen!!!
Die, die ihr alle mitgemacht hab wünsch ich viel glück und viel erfolg mit eurer story bei der jury!!!

ach ja............9ter!

Emperor

wow ich bin 8ter..!

so gut war ich noch nie...
freu freu

Darth Vader

Jo, ich will die Storys auch gerne so schnell wie möglich lesen!
Einige haben ihre Storys ja schon ins Forum gestellt. Also wäre es dann fair, wenn alle veröffentlicht werden. Obwohl vielleicht die Jury dann unter druck geraten könnte! Egal, ich beuge mich der Entscheidung von joe. Die Idee mit der Top21 finde ich aber sehr schlecht! Ich kann mir erstens nicht vorstellen, dass man soetwas objektiv bewerten kann, und zweitens ist es doof für die leute, die weiter hinten stehen. Die haben sich schließlich mühe gegeben und ein platz 18 oder so wirkt sehr abwertend! Deshalb bin ich maximal für eine top10, obwohl ich doch eher nur die besten 3 auswählen würde und die anderen auf platz 4 setzen :)

Joe

besprechen wir mal

Sardaukar

Ja heisst das wir dürfen die Storys erst lesen wenn ihr abgestimmt habt? 1 Monat? Kommt schon rückt sie raus, wir wollen alle lesen, den Gewinner könnt ihr von mir aus ruhig alleine bestimmen.

-eXs|Eraser-

Jo Vierter ! Jeder der CS zockt , kann ja mal auf unserem Server vorbei kommen !! Elite-X-Soldiers Ballerbude by NGZ-Server.de 213.202.204.52:27015 Wir freuen uns , wenn ihr mal vorbei schaut !!!

MfG Team-eXs ! http://www.team-exs.de

Serge

bin ich schon gespannt auf die ganzen stories ... 1 Monat oder so sagtest du? uff, da heissts wieder warten!

Krieger

Zweiter!

Sardaukar

Erster hähäh!! Jetzt schnell die News lesen...



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